Scheidungsverfahren ganz umsonst?

"Wenn ich Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) bekomme, dann kostet mich das gerichtliche Verfahren gar nichts." Dieser Irrtum ist weit verbreitet, man muss allerdings differenzieren.

Richtig ist:

Diese Aussage stimmt nur für ein reines Scheidungsverfahren (Scheidung und Versorgungsausgleich) und nur dann, wenn man keine Ratenzahlungsanordnung bekommen hat, das Einkommen also sehr gering ist.  Weiterlesen »

Zitate und Weisheiten zur Scheidung

Damit der erste Blogpost nach dem Urlaub nicht zu ernst gerät, möchte ich für Sie daher eine kleine Auswahl von Zitaten und Aphorismen zum Thema veröffentlichen.

Unzählig viele Menschen haben sich schon zum Thema Ehescheidung geäußert und einige dieser Meinungsäußerungen, zumeist von Prominenten oder angesehenen Persönlichkeiten bieben erhalten.

Lebensweisheit, Humor aber auch Sarkasmus und kleine Boshaftigkeiten sind darunter.

Ich wü Weiterlesen »nsche unterhaltsames Schmökern:

 

Kein Beruf erlernt und keine ausreichenden Sprachkenntnisse – Erwerbsobliegenheit bleibt!

Nach der Trennung der Eheleute muss der, bei dem das Kind nicht lebt Unterhalt an sein minderjähriges Kind zahlen. Was aber, wenn man arbeitslos ist, keinen Beruf erlernt hat und dazu noch über keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse verfügt? Ist in diesem Fall von der gesteigerten Erwerbsobliegenheit abzusehen? Dies hatte das OLG Hamm zu entscheiden (Beschluss vom 27.05.2010, Az.: II-2 UF 8/10). Weiterlesen »

Ausbildungsunterhalt - Wie viel Bildung sind Eltern ihren Kindern schuldig?

Ausbildungsfinanzierung ist Sache der Eltern. Der Staat greift nur ein, wenn die Eltern nicht genug Geld haben. Brisant kann die Frage werden, wenn die Eltern geschieden sind, das Kind bei einem Elternteil lebt und der andere Elternteil keinen Ausbildungsunterhalt zahlen will. Die Unterhaltspflichtigen behaupten dann oft, Sie müssten gar kein Geld mehr bezahlen, weil das Kind schon alt genug sei, um selbst Geld zu verdienen. Doch wie lange müssen Eltern wirklich zahlen? Ist etwa das Alter des Kindes entscheidend? Muss man nur in der Haupt- oder Realschulzeit zahlen? Weiterlesen »

Stärkung des Sorgerechts nichtehelicher Väter

Der Ausschluss des Vaters eines nichtehelichen Kindes von der elterlichen Sorge bei Zustimmungsverweigerung der Mutter ist verfassungswidrig. Dies hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Weiterlesen »

Änderung des Ehevertrages vor Eheschließung ohne Notar – Ehevertrag insgesamt ungültig!

Mit einem Ehevertrag geben sich die Eheleute bestimmte Regeln für den Fall einer eventuellen Scheidung. Vorrangige Regelungsinhalte sind der Güterstand, der Versorgungsausgleich und der nacheheliche Unterhalt. Da es sich hierbei um weitreichende Regelungen handelt, ist der gemeinsame Weg der Eheleute zum Notar Pflicht. Weiterlesen »

Betreuungsunterhalt: Kind betreuen und arbeiten?

Wer nach der Scheidung das gemeinsame Kind betreut, bekommt vom anderen Elternteil Geld. Und zwar gibt es den Betreuungsunterhalt mindestens 3 Jahre. Geregelt ist das in § 1570 des Bürgerlichen Gesetzbuches. (Für Nichtverheiratete: § 1615 l BGB.)

Es ist aber nicht so, dass ab dem 3. Geburtstag des Kindes, wenn dieses in den Kindergarten geht, bereits eine Ganztagstätigkeit aufgenommen werden muss. Weiterlesen »

Regelt der Richter alles bei der Scheidung?

Nach der Trennung ist der Kontakt zum Ehepartner oft schwierig. Die Enttäuschung über die gescheiterte Ehe dominiert und steht dem normalen Umgang miteinander im Weg. "Gott sei Dank trifft der Richter im Scheidungsverfahren die erforderlichen Relgungen" - glauben vielfach die Mandanten. Doch das trifft nicht zu! Weiterlesen »