Die fiesesten Scheidungstricks - Was den Trennungswilligen alles so einfällt!

Die fiesesten Scheidungstricks Nach einer Trennung entbrennt nicht selten ein Kampf um die Kinder, den Unterhalt und das ­Vermögen. Scheidungsanwälte wissen was Paare so alles tun, um sich eins auszuwischen oder sich möglichst viele Vorteile zu verschaffen.

Die fiesesten Scheidungstricks Nach einer Trennung entbrennt nicht selten ein Kampf um die Kinder, den Unterhalt und das ­Vermögen. Scheidungsanwälte wis-sen, was Paare so alles tun, um sich eins auszuwischen oder sich möglichst viele Vorteile zu verschaffen.

Ob der Mann eine Geliebte gehabt hat oder sie einen übermässigen Hang zum Alkohol, spielt im Kampf ums Geld keine Rolle mehr. Die Scheidungproduziert legale, illegale und mehr oder weniger fiese Tricks, um vor Gericht zu möglichst vielen Vorteilen zu kommen beziehungsweise möglichst wenig Nachteilen.

Was Klienten sich so alles einfallen lassen, wissen Scheidungsanwälte nur zu gut. Im Grunde sind es immer dieselben drei ­Ziele:

- erstens das alleinige Sorgerecht bekommen;

- zweitens möglichst wenig Unterhalt zahlen;

- drittens möglichst viel Geld vom Ex einheimsen

- beziehungsweise der Ex möglichst wenig vom eigenen Geld überlassen.

Manchmal geht es aber einfach nur darum, dem anderen eins auszuwischen. Einer der beliebtesten Tricks ist es, auf Zeit zu spielen und das Scheidungsurteil möglichst lange hinauszuzögern – mit unterschiedlichen Absichten. Zum Beispiel häufig hat die weniger verdienende Person natürlich ein Interesse daran, dass das Scheidungsverfahren möglichst lange dauert und sich der Trennungsunterhalt möglichst lange hinzieht. Andere spielen auf Zeit, um möglichst viel Geld beiseite-zu schaffen, damit sie später weniger zahlen müssen. Wieder andere versuchen, die Ex durch ewige Verzögerungen so mürbe zu machen, dass ihr irgendwann die Puste – oder das Geld – ausgeht oder sie in alles einwilligt, damit die Scheidung nur endlich ein Ende hat.

Der Hauptstreitpunkt sind jedoch die Kinder. Für das Sorgerecht versuchen sich die Eltern gegenseitig in möglichst schlechtem Licht darzustellen, um den Richter auf ihre Seite zu ziehen. Entsprechende Kniffe gibt es zuhauf.

Hier sind die beliebtesten – aufgezeigt am Beispiel von echten Scheidungsfällen. 1 — Der Missbrauchsvorwurf

Der ?Trick: Die Frau behauptet, der Mann habe das gemeinsame Kind miss-braucht. Das Ziel: das alleinige Sorgerecht ohne Besuchsrecht des Mannes zu bekommen. Die Frau kommt plötzlich mit dem Missbrauchsvorwurf.  Diese Leichtigkeit, mit der ein solcher oftmals vorgebracht wird, ist tragisch. Trotzdem: Ein Gericht kann eine derartige Anschuldigung nicht ignorieren und muss die Sache strafrechtlich klären, egal, wie unglaubwürdig sie klingt. In der Zwischen-zeit wird das Scheidungsverfahren ggf. unterbrochen. Das kann dann schnell mal ein, zwei Jahre dauern. In dieser Zeit darf der Vater seine Kinder entweder gar nicht oder nur unter ­Aufsicht sehen, was sinnvoll ist, wenn ein begründeter Verdacht besteht. Trotzdem: Das begleitete Besuchsrecht ist eine riesige Einschränkung, schafft ­eine künstliche Situation. Gut möglich, dass sich die Kinder in dieser Zeit vom Vater entfremden und sich von ihm lossagen. Zudem bleiben immer Restzweifel haften. Hat er sie nicht vielleicht doch missbraucht? .

2 — Der Religionsjoker

Der Trick: Einer der beiden behauptet, das Kind werde einer religiösen Gehirn-wäsche unterzogen. Das Ziel: ein eingeschränktes oder kein Besuchsrecht zu erhalten. Es gibt Fälle, wo Einschränkungen im Besuchsrecht Sinn machen. Wenn ein Vater seinen kleinen Sohn tagelang in die Moschee mitnimmt, ist das nicht kindgerecht. In einem neueren Fall hat das Gericht jedoch klar gesagt, er ­dürfe das – vielleicht aus Angst, sonst als rassistisch zu gelten. In einem anderen Fall war es genau andersherum. Der Vater war Mitglied einer katholi-schen Sekte und brachte das Kind ein paarmal zur Sonntagsschule. Die Mutter hatte dies im Scheidungsverfahren vorgebracht, und sein Besuchsrecht war für längere Zeit gestrichen.

3 — Der Bettnässer-Vorwurf

Der Trick: Die Mutter/der Vater behauptet, das Kind sei verhaltensauffällig nach dem Besuch beim Partner. Das Ziel: Besuche der Kinder bei dem oder der Ex zu verhindern. Zu beobachten ist, dass diie Kinder spinnen, wenn sie nach Hause kommen. Sie sind völlig neben sich, schlafen nicht mehr, machen ins Bett – das ist der Klassiker. Damit versucht man, den Partner als schlechten Umgang für die Kinder darzustellen. Aber logisch, sind sie die Kinder durch den Wind, wenn man ihnen etwa vermittelt, wie sehr man leidet, wenn sie das Wochenende beim Papa oder bei der Mama verbringen.

4 — Ich bin dann mal weg

Der??Trick: Die Mutter zieht mit ihren Kindern während der Trennung in die Ferne. Das Ziel: das Besuchsrecht derart zu erschweren, dass der Mann irgendwann aufgibt. Die gesetzliche Regelung ist da komisch. Die Person, die die Obhut hat, darf mit den Kindern nicht ins Ausland ziehen. Selbst wenn es bloss von Berlin nach Polen wäre. Ins ferne München oder nach Stuttgart dürfte sie jedoch ohne weiteres ziehen. Regelmässige Besuche werden so praktisch unmöglich.

5 — Die plötzliche Kündigung

Der??Trick: Der Mann wird arbeitslos oder verdient auf einen Schlag viel weniger. Das Ziel: Die Ex soll möglichst wenig Unterhaltbekommen. Bei der Festsetzung des Unterhalts muss der Richter erst einmal das Einkommen beider Parteien feststellen. Die Person, die Unterhalt bezahlen muss, versucht, das Einkommen möglichst tief darzustellen.Der Mann einer Scheidungswilligen hatte eine florierende Firma und ­einen entsprechend hohes Einkommen.  Als ihm dämmerte, wie viel Unterhalt er würde zahlen müssen, brachte er plötzlich ein Arztzeugnis, das bescheinigte, dass die Selbständigkeit zu aufreibend für ihn sei und er sich des-halb anstellen lassen müsse. Danach hat er nur noch halb so viel verdient. Gegen ein ärztliches Zeugnis kann man nicht viel ausrichten. Wenn man einen ?Job-verlust? frühzeitig einfädelt, kann ein Richter schlecht sagen, eine Kündigung sei fingiert gewesen. Wenige Monate vorher reichen sicher nicht, ein Jahr davor genügt meistens schon. Nach der Scheidung können die Personen wieder ihren guten alten Job annehmen.Wenn sich die Einkommensverhältnisse nach der Scheidung verändern, kann der Kindesunterhalt zwar erhöht werden, normalerweise aber nicht derjenige der Frau.

» 6 — Auf Zeit spielen

Der Trick: den Trennungs- oder Scheidungsprozess so lange hinauszögern, bis dem anderen die Puste oder das Geld ausgeht. Das Ziel: dem anderen das Leben schwerzumachen. Wer will, findet immer einen Grund, sich möglichst kompliziert anzustellen. Da werden unzählige Beweisanträge gestellt oder Massnahmebe-gehren für Dinge, die nicht bis zum Ende des Prozesses warten können: die neue Verteilung der Kinder oder ein höherer Unterhalt. In einem meiner Fälle hat ein Ex-Paar viel Geld im Ausland, der eine Partner behauptet jedoch, da sei nichts mehr, es gehöre jemand anderem, es sei bloss ein Darlehengewesen und so weiter.

Selbst wenn dies offensichtlich unsinnig ist, muss man Beweise im Ausland beschaffen, was ewig dauert. Wenn jemand dann jede Verhandlung etwa dreimal verschiebt, ist der andere irgendwann so mürbe, dass er sich mit dem Bruchteil des Geldes zufriedengibt. Die Scheidungswillige war mit einem Banker verheiratet Der Familienrichter hielt fest, dass sie während des Scheidungsverfahrens 8?000 Euro Unterhalt erhalten soll. Ziemlich viel Geld bei einem Gehalt  von 18?000 Euro. Je länger das Verfahren dauerte, desto mehr lagen seine Nerven blank. Eine missglückte Vergleichsverhandlung hier, ein paar Terminverzögerungen dort: Nach zwei Jahren wurde der arme Mann so weich, dass er bereit war, eine faire Lösung zu finden.

7 — «Geld fürs Haus her, aber sofort»

Der??Trick: Der eine Ehepartner will sofort seinen Anteil des gemeinsamen Eigen-tums. Kann der andere nicht zahlen, wird die Firma ruiniert beziehungsweise das Haus ist weg. Das Ziel: den Ex-Partner zu plagen. Eine Scheidungswillige hat vor Gericht die Familienwohnung für sich beziehungsweise die Kinder beantragt. Der Mann will nun, dass sie das gesamte Geld auf einmal bezahlt. Kann sie das nicht innert der vorgeschriebenen Fristen, verliert sie die Wohnung. Besonders tragisch ist es, wenn einer der beiden viel Zeit und Arbeit in ein Haus oder die Firma investiert hat und Ersteres dann unter Wert verkauft oder die Firma aufgelöst werden muss.

8 — Die Arbeitsverweigerung

Der Trick: Die Frau behauptet, sie könne wegen der Kinderbetreuung nicht mehr arbeiten. Das Ziel: Unterhalt vom Mann zu erhalten, ohne selber arbeiten zu müssen. Das Familiengericht sagt, dass die Frau bis zum dritten Lebensjahr des jüngsten Kindes nicht arbeiten muss. In einem Fall hat die Frau auf ihrem Recht beharrt, nicht arbeiten zu müssen. Obwohl man wusste, dass das Kind weit-gehend fremdbetreut wird, hat das Familiengericht an seiner Praxis festgehalten.

9 — Geld verprassen

Der??Trick: Ein Partner gibt nach der Trennung übermässig viel Geld aus, um dann bei der Scheidung auch noch die Hälfte des Geldes des Partners einzuheimsen. Oder: Er plündert sein Konto, damit bei der Scheidung nichts mehr für die andere Seite übrigbleibt. Das Ziel: Der Partner soll bei der Scheidung möglichst wenig Geld erhalten und man selber möglichst viel. Normalerweise hat man nach der Trennung ein Jahr Zeit, bis die Scheidungsklage eingereicht und das verbleibende Vermögen hälftig geteilt wird. Bis dahin versucht der vermögendere Partner, die Scheidung hinauszuzögern und sein Bankkonto zu plündern: teure Ferien, neue Kleider, ein neues Auto – all das ist erlaubt. Bloss im grossen Stil Geld verschen-ken darf man nicht. Hat ein Mann viel Geld, sollte die Frau so schnell wie möglich einen Antrag auf Gütertrennung stellen. Dann hat sie sofort Anrecht auf die Hälfte des Vermögens und muss nicht bis zur Scheidung warten. Ein Scheidungswilliger und seine Ex einigtem sich darauf, das gemeinsame Vermögen sofort bei der Trennung aufzuteilen. Bei der Scheidungseinreichung ein Jahr später hatte die Frau ihre Hälfte bereits verprasst. Sie verlangte dann vom Mann auch noch die Hälfte seiner Hälfte – und kam damit durch. Dummerweise hatte der Mann nicht gewusst, dass nur ein Gericht oder ein Notar die sofortige Gütertrennung rechtsgültig veranlassen kann. Die einfache Abmachung der beiden zählte vor Gericht nicht. In einem anderen Fall – übrigens sind es eher die Männer, die ihr Geld verprassen – hat der Mann sich in der Trennungsphase ein teures Auto gekauft. Das entwertet sich schnell und ist zum Zeitpunkt der Scheidungsklage viel weniger wert.

10 — Neues Gericht, neues Glück

Der Trick: Die Person, die die Scheidungs- oder Trennungsklage eingereicht hat, zieht die Klage rechtzeitig zurück, wenn es nach einem ungünstigen Urteil aus-sieht. Dann wechselt sie den Wohnort und reicht beim dortigen Gericht eine neue Klage ein. Das Ziel: mehr Unterhalt zu bekommen oder ein schnelleres Verfahren. Die Scheidungswillige hatte an einem Familiengerichtgeklagt. Die Richterin schlug als Vergleich vor, dass der Mann 300 Euro Unterhalt pro Monat zahlen solle, und stellte in Aussicht, dass ihr Urteil entsprechend ausfallen werde. Daraufhin zog die Frau die Klage zurück, bevor das Gericht das Urteil fällen konnte. Ein halbes Jahr später reichte sie bei einem anderen Familiengericht erneut Klage ein. Dieser Richter fand, 1600 Euro seien angemessen. Die Frau war einver-standen. Es gibt Gerichte, die bekannt dafür sind, dass die Prozesse höchst mühsam sind oder lange dauern.

11 — Der Rabenmutter-Beweis

Der Trick: den Partner anschwärzen mit Bestätigungsschreiben von Betreuungs-personen oder offiziellen Stellen. Das Ziel: die alleinige Obhut zu bekommen. Wer die Kinder für sich haben will, muss möglichst viele Beweise dafür liefern, dass der Partner die Erziehung nicht im Griff hat. Besonders hilfreich sind Bestätigungs-schreiben vom Kindermädchen, von Nachbarn, Bekannten, Freunden sowie von der Schule oder der Vormundschaftsbehörde: Die Mutter hat einen Hang zum Alkohol, sie hat die Kinder nicht im Griff, einen schlechten Einfluss auf sie, streitet immer mit ihnen – solche Dinge gehören hinein. In einem prominenten Fall hat sich der Ehemann von der aktuellen Nanny und von ein paar früheren schriftlich bestätigen lassen, was für ein toller, aufopferungsvoller Vater er sei. Die Mutter dagegen sei abends jeweils schon leicht angetrunken, habe bereits am Nachmittag mit Trinken angefangen, sei lieber in den Ausgang gegangen, als die Kinder ins Bett zu bringen, et cetera et cetera. Der Richter muss solche Schreiben berücksichtigen, selbst wenn sie nicht objektiv klingen und der Ehemann die Kindermädchen zumindest mit einem Lächeln bestochen hat. Die Ehefrau hätte das selbe Geschütz auffahren müssen. Weil sie schlecht vorbereitet war, hat sie die Kinder jedoch in erster Instanz verloren. 

12 — Das Einkommen frisieren

Der Trick: Selbständige zweigen Geld ab und haben offiziell plötzlich viel weniger Einkommen. Das Ziel: die Unterhaltszahlungen möglichst tief halten. Selbständige versuchen oft, ihre Geschäftszahlen zu frisieren. Da gibt es legale und illegale Wege. Legal ist es, möglichst viele Abschreibungen und Rückstellungen zu mach-en, also buchhalterische Kniffe anzuwenden. Strafbar ist dagegen, ein zweites Bankkonto zu eröffnen und einen Teil des Umsatzes dorthin zu leiten. Allerdings kommt so etwas in der Regel erst gar nicht ans Licht. Der Richter weiss natürlich, dass es gewisse Kunstgriffe gibt, und stellt auf den Durchschnitt der letzten drei Jahre ab. Das ist die Gerichtspraxis. Einen allfälligen Geschäftseinbruch muss man da erklären können. Sobald dieEhe kriselt, tut man gut daran, den Gewinn möglichst klein zu halten. Oder man gründet eine zweite Gesellschaft und lässt einen Teil des Umsatzes darüber fliessen. Offiziell gehört die Gesellschaft dann einfach einem Kollegen.

Es gibt bestimmt noch mehr Tricks aus der Erfahrung von Scheidungsanwälten, die Scheidungswillige mit Immobilien und Firmen vertreten. 

 

Kommentare

Und alles auf dem Rücken der

Und alles auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Nahezu alle Eltern sind auch noch so dreist und sagen ganz offen und voller falsch: "Die Kinder sind immer die Leidtragenden". Nicht etwa dass dies ein Problem für sie wäre. Nein. Das ist eben so und deshalb legitim und deshalb auch egal was aus den Kindern wird. Eigennutz und Selbstbereicherung. Das ist alles was zählt.

 

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