Namensänderung nach Scheidung - was ist möglich?

Traditionell einigt sich noch immer die Mehrheit der Paare bei der Heirat auf einen gemeinsamen Familiennamen. Geht die Ehe später in die Brüche, wollen manchmal diejenigen Ehepartner, die den Familienamen des anderen Partners angenommen haben, wieder den Nachnamen ändern lassen. Sie möchten wieder ihren Geburtsnamen annehmen oder den sonstigen vor der Ehe geführten Nachnamen tragen. Dies ist problemlos möglich. Probleme ergeben sich dann, wenn der geschiedene Partner erneut heiratet und die aus der früheren Ehe hervorgegangenen Kinder nun den Namen des neuen Ehegatten führen sollen. Weiterlesen »

Kein Trennungsunterhalt bei dauerhaftem neuen Partner

Das Oberlandesgericht Oldenburg hat durch Beschluss vom 16.11.2016, Aktenzeichen 4 UF 78/16, Folgendes entschieden. Weiterlesen »

Lange Scheidungsverfahren verhindern oder beenden – was kann ich tun?

Die Eheleute haben im Scheidungsverfahren regelmäßig unterschiedliche Interessen. Ein Ehegatte, der Ehegattenunterhalt erhält aber fürchten muss, dass er nach der Scheidung kurzfristig seinen Unterhaltsanspruch verliert, hat ein Interesse daran, das Scheidungsverfahren in die Länge zu ziehen. Dies liegt daran, dass der Ehegattenunterhalt vor der Scheidung (der sogenannte Trennungsunterhalt) bis zur Rechtskraft der Scheidung zu zahlen ist. Er ist also befristet – aber die Frist ist beeinflussbar.

Zuweisung von Haustieren in der Scheidung

Zuweisung von Haustieren in der Scheidung

Hunde sind of ein Thema bei der Scheidung der Eheleuchte. Hunde sind - obwohl es sich um Lebewesen handelt - Hauhaltsgegenständeim Sinne des § 1361 a BGB, wenn sie nach deren konkreten Lebensverhältnissen als Haustiere für das Zusammenleben der Eheleute bestimmt waren. Sie dürfen nicht dem Erwerbszweck zuzuordnen sein - bei Hütehunden - oder für den besonderen Gebrauch eines der Ehegatten z,>B. als Blindenhund. Weiterlesen »

Wer Darlehen wegen Trennung vorzeitig ablöst zahlt eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der europäischen Wohnimmobilienkreditrichtlinie in deutsches Recht vorgelegt, der Verbraucher künftig beim Abschluss von Immobilienkrediten besser stellen soll. Wer sein Darlehen wegen Trennung vorzeitig ablösen möchte, der wird – wenn aus dem Entwurf ein Gesetz wird  auch weiterhin eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung an die Kreditinstitute zahlen müssen. Weiterlesen »

Zugewinn – Kein Wertzuwachs durch Nießbrauch bei geschenktem Grundstück

Der BGH hat Beschluss vom 06.05.2015, AZ. XII ZB 306/14, jetzt Klarheit geschaffen, ob der Wertzuwachs einer geschenkten Immobilie, die mit einem Nießbrauch belastet ist, dem Zugewinnausgleich unterliegt oder nicht. Je älter der Nießbrauchberechtigte wurde, desto weniger Wert war das Nießbrauchrecht und desto höher stieg der Wertzuwachs des geschenkten Grundstückes. Schon immer war die Herausrechnung dieses Nießbrauches schwierig. Weiterlesen »

Welches Honorar darf ein Scheindungsanwalt bei einer Beschwerde der Rentenversicherung verrechnen?

Nach dem Scheidungsurteil, während der Einspruchsfrist, hat die Deutsche Rentenversicherung gegen ihre eigene Berechnung Beschwerde eingelegt und eine neue Berechnung beantragt.
In dieser Zeit hat meine Anwältin weder einen Antrag gestellt noch sonstige Arbeit geleistet.
Darf die Anwältin mir dafür jetzt Kosten verrechnen und falls ja, wie viel?

Vielen Dank vorab

Banken, Sparkassen und Volksbanken werden in der Scheidung mit dem Widerrufsjoker konfrontiert

Banken, Sparkassen und Volksbanken werden in der Scheidung mit dem Widerrufsjoker konfrontiert, wenn die Eheleute den Kredit aus der Ehezeit abwickeln wollen. Häufig lassen die Kreditinstitute die Ehepartner nicht aus den Kreditverpflichtungen heraus. Einer will den Kreditübernehmen, aber er darf nicht, weil die Bank die Vorfälligkeitsentschädigung erhalten möchte. Kreditkunden sind auch viele geschiedenen Eheleute mit gemeinsamen Krediten aus der Ehezeit. Nach der Scheidung ist oft jeder Geldsegen willkommen. Weiterlesen »

Die Kosten einer Ehescheidung sind nach wie vor steuerlich als „außergewöhnliche Belastung“ absetzbar.

Die Kosten einer Ehescheidung sind nach wie vor steuerlich als „außergewöhnliche Belastung“ absetzbar.

Das hat das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz in einem am 31. 10. 2014, bekanntgegebenen Urteil entschieden (Az.: 4 K 1976/14). Für „Scheidungsfolgesachen“ gelte dies allerdings nicht. Weiterlesen »

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