Anette  Dieckmann
Anette Dieckmann
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht
Essen

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Daube & Kämereit
Frau Anette Dieckmann
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Daube & Kämereit
4
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht
Familienrecht
1992
Hamm
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Beiträge von Anette Dieckmann
"Mein Mann hat für das Jahr bevor wir uns getrennt haben, eine hohe Steuererstattung bekommen. Davon steht mir die Hälfte zu." Das glauben viele Frauen. Aber ganz so einfach ist es nicht.  Richtig ist:
"Wenn ich Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) bekomme, dann kostet mich das gerichtliche Verfahren gar nichts." Dieser Irrtum ist weit verbreitet, man muss allerdings differenzieren. Richtig ist: Diese Aussage stimmt nur für ein reines Scheidungsverfahren (Scheidung und Versorgungsausgleich...
Nach der Trennung ist der Kontakt zum Ehepartner oft schwierig. Die Enttäuschung über die gescheiterte Ehe dominiert und steht dem normalen Umgang miteinander im Weg. "Gott sei Dank trifft der Richter im Scheidungsverfahren die erforderlichen Relgungen" - glauben vielfach die Mandanten. Doch das...
"Wenn ich aus der Ehewohnung ausgezogen bin, brauche ich auch keine Miete mehr zu bezahlen." Klngt gut - ist aber meistens falsch. Richtig ist: Oftmals haben beide Eheleute den Mietvertrag unterschrieben. Zieht einer aus und der andere will in der Wohnung wohnen bleiben, ist der andere auch für die...
"Wir leben in Zugewinngemeinschaft, deshalb gehört uns beiden alles gemeinsam." Das glauben viele, wenn sie keine Gütertrennung vereinbart haben, dass alles, was in der Ehe angeschafft worden ist, den Eheleuten gemeinsam gehört. Das trifft nicht zu! Richtig ist: Die Zugewinngemeinschaft ist...
"Meine Frau hat kurz vor der Trennung einen großen Betrag geerbt. Davon bekomme ich die Hälfte, wir leben schließlich in Zugewinngemeinschaft." Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass alles, was sich während der Ehe an Vermögen ansammelt, im Falle der Scheidung geteilt wird. Richtig ist:...
"Die Steuerklasse (von III auf I) muss erst nach der Scheidung geändert werden." Das glauben viele meiner Mandanten, wenn sie zu mir in die Kanzlei kommen. Hört sich auch plausibel an - ist aber falsch! Richtig ist: Die Steuerklasse ist ab dem 1. Januar des auf die Trennung folgenden Jahres zu...
"Kindesunterhalt muss ich nur zahlen, bis das Kind volljährig ist." Das höre ich immer mal wieder in meinen Beratungsgesprächen mit Mandanten. Diese Meinung ist weit verbreitet - aber falsch! Richtig ist:
Derjenige Ehegatte, der nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, ist während der Ehe beitragsfrei durch den anderen Ehegatten mitversichert (Familienversicherung), wenn dieser Mitglied einer gesetztlichen Krankenversicherung ist. Das Recht auf Familienversicherung endet allerdings mit...
Man muss sich vor der Eheschließung nicht verloben, man ist es aber automatisch, in dem Augenblick, in dem man einander verspricht, heiraten zu wollen. Die Verlobung besteht in dem Versprechen, dass keine besonderen Form oder Zeremonie bedarf.
Für das Scheidungsverfahren entstehen Kosten für einen oder zwei Anwälte und Gerichtskosten. Bei der Scheidung gilt die Regel, dass jeder Ehegatte, die Kosten des Rechtsanwalts zahlt, den er beauftragt hat. Die Gerichtskosten werden nach Abschluss der Scheidung hälftig geteilt. Tipp:.
Die landläufige Meinung über die "Scheidung mit einem Anwalt" im Sinne eines gemeinsamen Anwaltes ist nicht richtig. Auch wenn man sich nicht streitet, stehen sich die Eheleute nach der Verfahrensordnung als Antragsteller(in) und Antragsgegner(in) gegenüber. Ein Anwalt kann aber immer nur eine...
Die Kosten der Scheidung setzen sich aus den Gerichts- und Anwaltskosten zusammen. Beide Kosten werden aus Tabellen abgelesen. Je höher dabei der Streit- oder Gegenstandswert, desto höher die Kosten. Der Streit- oder Gegenstandswert im Scheidungsverfahren richtet sich im Wesentlichen nach dem 3-...
Die Steuerklasse von III auf I muss bereits im sog. Folgejahr der Trennung geändert werden und nicht erst nach der Scheidung, wie viele glauben. Folgejahr der Trennung ist das Jahr das der Trennung folgt. Theoretisch also bereits das Jahr 2010, wenn man sich am 31.12.2009 getrennt hat. Tipp: Den...
Der Stichtag für den Versorgungsausgleich ist der letzte des Monats nachdem der Scheidungsantrag zugestellt worden ist. Also z.B. Zustellung des Scheidungsantrages am 03.05.2010. Ende des Zeitraumes für den Versorgungsausgleich am 30.04.2010. ( Beginn ist der 1. Des Monats, in dem geheiratet worden...
Die Dauer der Ehe kann durchaus Auswirkung auf bestimmte Ansprüche haben. Z.B. auf die Höhe und die Dauer des Unterhaltes oder z.B. des Versorgungsausgleiches. Also nicht voreilig die Scheidung beantragen.
Das Gesetz sieht vor, dass die Eheleute ein Jahr getrennt leben müssen, bevor sie sich scheiden lassen können. Tipp: Das Gesetz sieht ausdrücklich die Möglichkeit vor, in der sog. Ehewohnung getrennt zu leben.
Im Fall der Trennung und Scheidung hat der Elternteil, bei dem das Kind lebt, Anspruch auf die Auszahlung des Kindergeldes. Der andere Elternteil erhält seinen hälftigen Anteil am Kindergeld über die Verrechnung mit dem Kindesunterhalt. Denn er darf von dem Betrag der sich aus der Düsseldorfer...
Nein. Kinder behalten nach der Scheidung den Familiennamen. Namensänderungen sind in diesem Fall vom Gesetz nur in engen Grenzen vorgesehen. Eine sog. Einbenennung ist nur dann möglich, wenn der Elternteil wieder heiratet und in der neuen Ehe einen neuen Ehenamen führt. Der andere Elternteil muss...
Nein, der geschiedene Ehegatte kann seinen Geburtsnamen oder den Namen wieder annehmen, den er vor der Eheschließung geführt hat. Er kann auch dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Bestimmung des Ehenamens geführten Namen voranstellen oder anfügen.
Die Namensänderung beim Standesamt kostet nur eine geringe Gebühr von etwa € 17,00. Die Folgekosten für die Änderung von Ausweispapieren, Bankkarten usw. sollten jedoch bedacht werden.
Eine Namensänderung ist nach rechtskräftiger Scheidung für den Ehegatten, dessen Name nicht Ehename geworden ist, unproblematisch möglich. Zuständig dafür ist aber nicht das Familiengericht, sondern das Standesamt.
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