Privatdarlehen der Eltern zum Hauskauf. Was passiert nach der Scheidung

Ein herzliches Hallo erstmal.

 

Als ich noch verheiratet war haben meine Eltern mir (nur ich habe den Vertrag unterschrieben) ein Privatdarlehen gegeben. In diesem Vertrag stand auch drin, dass das Darlehen nur zum Zwecke des Hauskaufs Verwendung finden darf und bei Verkauf des Hauses wieder zurück zu zahlen ist. Das Darlehen sollte als eine Art vorgezogenes Erbe fungieren.

Das Haus wurde dann gekauft und renoviert. Im Grundbuch stehen meine Ex-Frau und ich zu gleichen Teilen.

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Was gehört zum Zugewinn und wie wird er in diesem Fall berechnet?

Letztes Jahr ist meine Mutter gestorben, Erben sind meine beiden Schwestern und ich. Ihr Vermögen bestand im Wesentlichen aus einem Haus mit großem Grundstück, gelegen in bevorzugter Lage einer großen Stadt. Mir wurde im Wege des Vorausvermächtnisses der Nießbrauch an den Wohnräumen im Erdgeschoss eingeräumt. Diese Räume sind nicht abgetrennt, da es sich ursprünglich um ein Einfamilienhaus handelte. Der Nießbrauch wurde (noch) nicht im Grundbuch eingetragen. Bislang haben eine meiner Schwestern und ich mit erheblichen eigenen Mitteln und einem Kredit die Wohnräume im Ober- u. Weiterlesen »

Zugewinn – Kein Wertzuwachs durch Nießbrauch bei geschenktem Grundstück

Der BGH hat Beschluss vom 06.05.2015, AZ. XII ZB 306/14, jetzt Klarheit geschaffen, ob der Wertzuwachs einer geschenkten Immobilie, die mit einem Nießbrauch belastet ist, dem Zugewinnausgleich unterliegt oder nicht. Je älter der Nießbrauchberechtigte wurde, desto weniger Wert war das Nießbrauchrecht und desto höher stieg der Wertzuwachs des geschenkten Grundstückes. Schon immer war die Herausrechnung dieses Nießbrauches schwierig. Weiterlesen »

Seit 01.05.2013 ist das deutsch-französische Abkommen über den Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft in Kraft!

§ 1519 BGB:
Vereinbaren Ehegatten durch Ehevertrag den Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft, so gelten die Vorschriften des Abkommens vom 04.02.2010 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über den Güterstand der Wahl-Zugewinngemeinschaft.
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Zugewinnausgleich - grundsätzliches!

Im Rahmen des Zugewinnausgleichs wird das während der Ehe erworbene Vermögen ausgeglichen. Es ist also nicht so, dass, wie häufig beschrieben, am Ende der Ehe alles geteilt wird.

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Können Schwiegereltern Geldgeschenke zurückfordern?

Mit seinem Urteil vom 3. Februar 2010, Az. XII ZR 189/06, vollzieht der Bundesgerichtshof eine wichtige Wende in der Frage, ob Schwiegereltern nach Scheitern der Ehe ihres Kindes Geldgeschenke vom Schwiegerkind zurückverlangen können und stärkt den Schwiegereltern den Rücken. Weiterlesen »

Abgrenzung von Hausratsaufteilung und Zugewinn

Im Falle einer Scheidung sind die verschiedenen Vermögenswerte zwischen den Ehepartnern zu verteilen und auseinander zu rechnen. Dabei ist es so, dass dem Grunde nach jeder das erhält, was in seinem Eigentum (Alleineigentum) steht. Und ansonsten ein Ausgleich in Geld im Rahmen des gesetzlichen Zugewinnverfahrens stattfindet.

Hierbei... Weiterlesen »

Vortragsveranstaltung Unterhalt, Vermögen, Immobilien,Zugewinn, Versorgungsausgleich, Hausrat

Am Mittwoch, den 16.2.2011 findet in Gröbenzell, im Landkreis Fürstenfeldbruck, Bayern, in der Industriestraße 31 im "Stockwerk" wieder durch Rechtsanwältin Lindhofer, Fachanwältin für Familienrecht ein Vortrag zu den Themen Unterhalt, Vermögen, Immobilien in der Scheidung, Zugewinn, Versorgungsausgleich und Hausrat statt. Weiterlesen »

Vortrag im Hotel Post Fürstenfeldbruck/Bayern "Neue Scheidungsgesetze, Zugewinn, Versorgungsausgleich, Unterhalt

Für den gemeinnützigen Verein Humane Trennung & Scheidung e.V. www.vhts-ffb.de halte ich heute am 24.01.2001 als Referentin im Hotel Post einen Vortrag über die neuen Scheidungsgesetze und wie sich diese auf Zugewinn, Versorgungsausgleich und auf das neue Recht nachehelicher Unterhalt auswirken.

Als Fachanwältin für Familienrecht möchte ich Ihnen an einem Abend die aktuellen gesetzlichen Neuerungen und damit einhergehenden erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten einer einvernehmlichen Trennung näher bringen. 

Hausrat als Zugewinn

In einer gestern veröffentlichten Entscheidung hat der Bundesgerichtshof u.a. zum Verhältnis von Zugewinnausgleich und Hausratsverteilung nach dem seit 1.9.2009 geltenden Recht Stellung genommen (Urteil vom 17.11.2010, XII ZR 170/09).

Der Hausratsverteilung unterliegen nur noch im gemeinsamen Eigentum der Eheleute stehende Haushaltsgegenstände. Haushaltsgegenstände, die im Alleineigentum eines Ehegatten stehen, werden beim Zugewinnausgleich berücksichtigt. Weiterlesen »

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